Anbetung





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Das Geheimnis des Gebets
In der Liebe verbirgt sich das Geheimnis des Gebets, der persönlichen Kenntnis Jesu. Ein einfaches Gebet, das allein danach strebt, das Herz des göttlichen Besitzers zu berühren. Und so öffnet man das eigene Herz, lernt von ihm seine Güte, seine Liebe.
Generalaudienz, 11. Februar 2009



Was bedeutet "Anbetung"
Es ist hilfreich, in diesem Zusammenhang die verschiedenen Bedeutungen in Erinnerung zu rufen, die das Substantiv "Anbetung" in der griechischen und lateinischen Sprache hat. Das griechische Wort proskýnesis bezeichnet den Gestus der Unterwerfung, die Anerkennung Gottes als unseren wahren Massstab, dessen Weisung wir bereitwillig folgen. Das lateinische Wort ad-oratio hingegen bezeichnet den körperlichen Kontakt, den Kuss, die Umarmung, welche die Liebe in sich einschliesst.
Ansprache an die Vollversammlung der Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung, 13.März 2009



Einung mit dem Herrn
Der Aspekt der Unterwerfung sieht eine Beziehung der Einung vor, da der, dem wir uns unterwerfen, die Liebe ist. In der Tat muss die Anbetung in der Eucharistie zu Einung werden: Einung mit dem lebendigen Herrn und dann mit seinem mystischen Leib.
Ansprache an die Vollversammlung der Kongregation für den Gottesdienst und die Sakramentenordnung, 13.März 2009



Ja, die Liebe gibt es
Den Blick auf ihn gerichtet und ihn anbetend sagen wir: Ja, die Liebe gibt es, und da es sie gibt, können sich die Dinge zum Besseren ändern, und wir dürfen hoffen. Die Hoffnung, die aus der Liebe Christi hervorgeht, verleiht uns die Kraft, zu leben und den Schwierigkeiten zu begegnen. Daher singen wir, während wir das Allerheiligste Sakrament in Prozession tragen; wir singen und preisen Gott, der sich offenbart hat, indem er sich im Zeichen des gebrochenen Brotes verbirgt. Wir alle brauchen dieses Brot, da der Weg zu Freiheit, Gerechtigkeit und Frieden weit und beschwerlich ist.
Angelus, 14. Juni 2009



Gebet zum eucharistischen Jesus
Bleibe bei uns, Jesus, schenke dich uns und gib uns das Brot, das uns für das ewige Leben Nahrung gibt! Befreie diese Welt vom Gift des Bösen, der Gewalt und des Hasses, das die Gewissen verschmutzt, reinige sie mit der Kraft deiner barmherzigen Liebe, und du, Maria, die du in deinem ganzen Leben die "eucharistische Frau" gewesen bist, hilf uns, geeint zum himmlischen Ziel zu gehen, genährt vom Leib und Blut Christi, Brot des ewigen Lebens und Arznei der göttliche Unsterblichkeit Amen!
Predigt am Hochfest des Leibes und Blutes Christi, 11. Juni 2009



Priorität, nicht Luxus
Pater Delp hat auch darüber einmal gesprochen, dass nichts wichtiger ist als die unverlorene Anbetung. Der hat es in dem Kontext von damals gesagt, wo sichtbar war, wie die zerstörte Anbetung den Menschen zerstört. Aber es geht uns in unserem neuen Kontext mit der verlorenen Anbetung und damit dem verlorenen Gesicht der Menschenwürde wieder ganz neu an, die Priorität der Anbetung zu sehen und es auch den jungen Menschen und uns selber, unseren ganzen Gemeinden ins Bewusstsein zu rücken, dass dies nicht ein Luxus in verworrener Zeit ist, den man sich vielleicht gar nicht leisten kann sondern Priorität. Wo nicht mehr angebetet wird, wo nicht Gott zuerst die Ehre gegeben wird, da können auch die Dinge des Menschen nicht wachsen.
Köln, Begegnung mit den deutschen Bischöfen, 21. August 2005



Schlüssel für die Wirksamkeit
Denn wir dürfen nie vergessen, dass der Schlüssel für die Wirksamkeit all unserer Pläne Christus ist und dass unser Leben von seinem erneuernden Wirken durchdrungen sein soll. Wir müssen ihm alle Erwartungen und Bedürfnisse der Welt anempfehlen. Jesus, den wir, liebe Freunde, in der Eucharistie verehren, sollt ihr die Leiden der Kranken darbringen, die ihr besuchen geht, die Einsamkeit der jungen und alten Menschen, denen ihr begegnet, die ängste, Hoffnungen und Pläne des ganzen Daseins. Durch diese innere Haltung wird es für euch leichter sein, eure christliche Berufung zu verwirklichen und auf jene zuzugehen, die unter Bedingungen der Entbehrung und der Verlassenheit leben, und ihnen die tröstliche Gegenwart Christi zu bezeugen.
Ansprache an die Mitglieder des "Circolo San Pietro", 7. Juli 2005



Vor dem Tabernakel knien
Begegnet Ihm in der heiligen Eucharistie, geht in die Kirche, um Ihm anzubeten, und kniet vor dem Tabernakel nieder: Jesus wird Euch ganz mit seiner Liebe erfüllen und Euch die Gedanken seines Herzens offenbaren. Wenn Ihr auf Ihn hört, werdet Ihr immer tiefere Freude darüber empfinden, ein Teil seines mystischen Leibes, der Kirche, zu sein, der Familie seiner Jünger, die innig verbunden ist in der Einheit und in der Liebe. Zudem werdet Ihr es lernen, Euch mit Gott versöhnen zu lassen, wie der Apostel Paulus gesagt hat. (vgl. 2 Kor 5,20)
Botschaft an die niederländische Jugend aus Anlass des 1. Nationalen Katholischen Jugendtages, 21. November 2005



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Eine Vereinigung von Personen
In der Tat empfangen wir in der Eucharistie nicht einfach irgend etwas. Die Eucharistie ist die Begegnung und Vereinigung von Personen; die Person jedoch, die uns entgegenkommt und mit uns eins zu werden wünscht, ist der Sohn Gottes. Eine solche Vereinigung kann nur in der Anbetung stattfinden. Die Eucharistie zu empfangen bedeutet, den anzubeten, den wir empfangen. Genau so und nur so werden wir eins mit ihm.
Ansprache am Weihnachtsempfang für das Kardinalskollegium und die Mitarbeiter der Römischen Kurie, 22. Dezember 2005



Eintreten in die Gemeinschaft mit dem Herrn
Er [Jesus] schenkt sich uns, und wir antworten, indem wir uns ihm schenken. Aber jetzt haben wir aufs Neue entdeckt, dass dieser Mittelpunkt, den uns der Herr dadurch gegeben hat, dass wir sein Opfer feiern und so in sakramentale, beinahe leibliche Gemeinschaft mit ihm treten können, seine Tiefe und auch seinen menschlichen Reichtum verliert, wenn die Anbetung als ein aus dem Kommunionempfang resultierender Akt fehlt. Die Anbetung ist ein Eintreten in die Gemeinschaft mit dem Herrn in der Tiefe unseres Herzens, mit dem Herrn, der in der Eucharistie leiblich gegenwärtig wird. Er gibt sich in der Monstranz immer in unsere Hände und lädt uns ein, uns mit seiner Gegenwart, mit seinem auferstandenen Leib, zu vereinen.
Ansprache bei der Begegnung mit den Priestern der Diözese Rom, 2. März 2006



Anbetung mit einer Million junger Menschen
Ich möchte gern die im vergangenen Jahr in Köln gemachte Erfahrung in Erinnerung rufen. Ich war damals Zeuge eines tiefen, unvergesslichen Schweigens von einer Million junger Menschen im Augenblick der Anbetung des Allerheiligsten Sakraments! Diese betende Stille vereinte uns, spendete uns viel Trost. In einer Welt, in der es soviel Lärm, soviel Verwirrung gibt, ist die stille Anbetung des in der Hostie verborgenen Jesus notwendig. Pflegt eifrig das Gebet der Anbetung, und lehrt die Gläubigen dieses Gebet. Vor allem die leidgeprüften Personen werden darin Trost und Licht finden.
Ansprache bei der Begegnung mit dem polnischen Klerus in Warschau, 25. Mai 2006



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Der Schatz
Eine wesentliche Weise des Mitseins mit dem Herrn ist die eucharistische Anbetung. Altötting hat dank Bischof Schraml eine neue Schatzkammer erhalten. Wo einst die Schätze der Vergangenheit, Kostbarkeiten der Geschichte und der Frömmigkeit aufbewahrt wurden, ist jetzt der Ort für den eigentlichen Schatz der Kirche: die ständige Gegenwart des Herrn in seinem Sakrament. Der Herr erzählt uns in einem seiner Gleichnisse von dem im Acker verborgenen Schatz. Wer ihn gefunden hat, so sagt er uns, verkauft alles, um den Acker erwerben zu können, weil der versteckte Schatz alle anderen Werte übertrifft. Der verborgene Schatz, das Gut über alle Güter, ist das Reich Gottes – ist er selbst, das Reich in Person. In der heiligen Hostie ist er da, der wahre Schatz, für uns immer zugänglich. Im Anbeten dieser seiner Gegenwart lernen wir erst, ihn recht zu empfangen – lernen wir das Kommunizieren, lernen wir die Feier der Eucharistie von innen her.
Predigt bei der Vesper in Altötting, 11. September 2006



Lieben wir es, beim Herrn zu sein
Ich darf [...] ein schönes Wort von Edith Stein, der heiligen Mitpatronin Europas, zitieren, die in einem Brief geschrieben hat: "Der Herr ist im Tabernakel gegenwärtig mit Gottheit und Menschheit. Er ist da, nicht Seinetwegen, sondern unseretwegen: weil es Seine Freude ist, bei den Menschen zu sein. Und weil Er weiss, dass wir , wie wir nun einmal sind, Seine persönliche Nähe brauchen. Die Konsequenz ist für jeden natürlich Denkenden und Fühlenden, dass er sich hingezogen fühlt und dort ist, sooft und solange er darf" (Gesammelte Werke VII, 136f). Lieben wir es, beim Herrn zu sein. Da können wir alles mit ihm bereden. Unsere Fragen, unsere Sorgen, unsere Ängste, unsere Freuden, unsere Dankbarkeit, unsere Enttäuschungen, unsere Bitten und Hoffnungen. Da können wir es ihm auch immer wieder sagen: Herr, sende Arbeiter in deine Ernte. Hilf mir, ein guter Arbeiter in deinem Weinberg zu sein.
Predigt bei der Vesper in Altötting, 11. September 2006



Zuerst die Anbetung
Das Entscheidende ist, dass wir mit Christus und daher untereinander vereint sind, dass wir bei ihm sind, damit wir in seinem Namen aufbrechen können (vgl. Mk 3,13-15). Unsere wahre Kraft ist es also, uns mit seinem Wort und seinem Leib zu nähren, uns seiner Hingabe für uns anzuschliessen [...] und ihn, der in der Eucharistie gegenwärtig ist, anzubeten: Vor jeder Aktivität und vor jedem Planen unsererseits muss nämlich die Anbetung kommen, die uns wirklich frei macht und uns den Massstab unseres Handelns gibt. In der Vereinigung mit Christus geht die Jungfrau Maria uns voran und leitet uns.
Ansprache beim Kongress der katholischen Kirchen in Italien, 19. Oktober 2006 in Verona



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Dimension der Anbetung
Ich freue mich des weiteren feststellen zu können, dass viel junge Menschen die Schönheit der persönlichen wie auch der gemeinschaftlichen Anbetung entdecken. Ich lade die Priester ein, die Jugendgruppen darin zu ermutigen und sie auch zu begleiten, damit die Formungen der gemeinschaftlichen Anbetung stets angebracht und würdig seien, mit angemessenen Zeiten der Stille und des Hörens auf das Wort Gottes. Im heutigen, oft lärm- und ablenkungsreichen Leben ist es wichtiger den je, die Fähigkeit zu innerer Stille und Sammlung wiederzugewinnen: Die eucharistische Anbetung gestattet es, dabei nicht nur um das eigene "Ich" zu kreisen, sondern Gemeinschaft mit jenem "Du" zu finden, das voller Liebe ist: Jesus Christus, "der uns nahe Gott".
Angelus, 10. Juni 2007



Mönche sind von Beruf Betende
Im Leben der Mönche hat freilich das Gebet eine besondere Stellung: Es ist die Mitte ihres Berufes. Sie sind von Beruf Betende. In der Väterzeit wurde das Mönchsleben als Leben nach der Weise der Engel bezeichnet. Und als das Wesentliche der Engel sah man es an, dass sie Anbetende sind. Ihr Leben ist Anbetung. So sollte es auch bei den Mönchen sein. Sie beten zuallererst nicht um dies oder jenes, sondern sie beten einfach deshalb, weil Gott es wert ist, angebetet zu werden.
Ansprache beim Besuch im Stift Heilig Kreuz, 9. September 2007



Rechtes Beten
Beten bedeutet nicht, aus der Geschichte auszusteigen und sich in den privaten Winkel des eigenen Glücks zurückzuziehen. Rechtes Beten ist ein Vorgang der inneren Reinigung, der uns gottfähig uns so gerade auch menschenfähig macht. Im Beten muss der Mensch lernen, was er von Gott wirklich erbitten darf - was Gottes würdig ist. Er muss lernen, dass er nicht gegen den anderen beten kann. Er muss lernen, dass er nicht um die oberflächlichen und bequemen Dinge bitten darf, die er sich gerade wünscht - die falsche kleine Hoffnung, die ihn von Gott wegführt. Er muss seine Wünsche und Hoffnungen reinigen. Er muss sich von seinen stillen Lügen befreien, mit denen er sich selbst betrügt: Gott durchschaut sie, und die Konfrontation mit Gott nötigt ihn, sie selbst zu erkennen.
"Wer bemerkt seine eigenen Fehler? Sprich mich frei von Schild, die mir nicht bewusst ist", betet der Psalmist (Ps 19 [18], 13). Das Nichterkennen von Schuld, der Unschuldswahn, rechtfertigt und rettet mich nicht, denn ich bin selber schuld an der Abstumpfung meines Gewissens, an meiner Unfähigkeit, das Böse in mir als solches zu erkennen. Wenn es Gott nicht gibt, muss ich mich vielleicht in solche Lügen flüchten, weil es niemand gibt, der mir vergeben könnte, niemand, der wirklich Massstab ist. Aber die Begegnung mit Gott weckt mein Gewissen, damit es nicht mehr Selbstrechtfertigung, Spiegelung meiner selbst und der mich prägenden Zeitgenossen ist, sondern Hörfähigkeit für das Gute selber wird.
Spe salvi 33, 30. November 2007



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Die reinigende Kraft des Gebetes
Damit das Gebet die reinigende Kraft entfaltet, muss es einerseits ganz persönlich sein, Konfrontation meines Ich mit Gott, dem lebendigen Gott. Es muss aber andererseits immer wieder geführt und erleuchtet werden von den grossen Gebetsworten der Kirche und der Heiligen, vom liturgischen Gebet, in dem der Herr uns immer wieder recht zu beten lehrt.
Spe salvi 34, 30. November 2007



"Erhebet eure Herzen"
Der Ruf der [...] vor dem Hochgebet an die gläubige Gemeinde ergeht: "Sursum corda" - das Herz nach oben, heraus aus allen Verquerungen in unsere Sorgen, in unser Begehren, in unsere Ängste, in unsere Gedankenlosigkeit - das Herz, euer Innerstes in die Höhe!
Predigt in der Osternacht, 22. März 2008



Niederknien vor der Eucharistie
Den Gott Jesu Christi anzubeten, der sich aus Liebe zum gebrochenen Brot gemacht hat, ist das wirksamste und radikalste Heilmittel gegen die Götzendienste von gestern und heute. Das Niederknien vor der Eucharistie ist Bekenntnis der Freiheit: Wer sich vor Jesus niederkniet, kann und darf sich vor keiner noch so starken irdischen Macht niederwerfen. Wir Christen knien nur vor dem Allerheiligsten Sakrament, weil wir wissen und glauben, dass in ihm der einzige wahre Gott gegenwärtig ist, der die Welt geschaffen und so sehr geliebt hat, dass er seinen einzigen Sohn hingab (vgl. Joh 3,16).
Predigt an Fronleichnam am 22. Mai 2008



Anbeten heisst glauben
Wir beugen uns vor einem Gott, der sich zuerst zum Menschen herabgebeugt hat als barmherziger Samariter, um ihm zu helfen und ihm das Leben wiederzugeben, und der vor uns niederkniete, um uns die schmutzigen Füsse zu waschen. Den Leib Christi anzubeten, heisst glauben, dass in jenem Stück Brot wirklich Christus ist, der dem Leben wahren Sinn gibt - dem unendlichen Universum ebenso wie dem kleinsten Geschöpf, der ganzen Menschheitsgeschichte wie dem kürzesten Leben. Die Anbetung ist Gebet, das die eucharistische Feier und Gemeinschaft verlängert und vor dem sich die Seele weiter nährt. Sie nährt sich von Liebe, Wahrheit, Frieden; sie nährt sich von Hoffnung, weil derjenige, vor dem wir uns niederwerfen, uns nicht richtet, uns nicht zerbricht, sondern uns befreit und verwandelt.
Predigt an Fronleichnam am 22. Mai 2008



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Gebet des Hl. Vaters vor der Hl. Eucharistie


Herr Jesus, Du bist hier zugegen!
Und Ihr, meine Brüder, meine Schwestern, meine Freunde,
auch Ihr seid mit mir hier vor Ihm zugegen!
Herr, vor zweitausend Jahren warst Du bereit,
auf ein Schmähkreuz zu steigen, um dann
aufzuerstehen und immer bei uns zu bleiben,
bei Deinen Brüdern und Deinen Schwestern.
Und Ihr, meine Brüder,
meine Schwestern, meine Freunde,
Ihr seid bereit, Euch von Ihm
ergreifen zu lassen.

Wir betrachten Ihn.
Wir beten Ihn an.
Wir lieben Ihn und streben danach,
Ihn mehr zu lieben.
Wir betrachten Den, der im Laufe des
Paschamahles seinen Leib und sein Blut den
Jüngern gegeben hat, um bei ihnen zu sein
„alle Tage bis zum Ende der Welt“ (Mt 28,20).

Wir beten Den an, der am Anfang und am Ende
unseres Glaubens steht. Jenen, ohne den wir
an diesem Abend nicht hier wären.
Jenen, ohne den wir überhaupt nicht existierten.
Jenen, ohne den nichts wäre, nichts, absolut
nichts! Er, durch den „alles geschaffen ist“
(Joh 1,3). Er, in dem wir geschaffen worden sind
für die Ewigkeit; er, der uns seinen Leib und
sein Blut gegeben hat, er ist hier, an diesem
Abend, vor uns. Unseren Blicken dargeboten.

Sei es, dass wir gehen können oder an ein Bett
der Schmerzen gefesselt sind, sei es, dass wir in
der Freude wandeln oder uns in einer
seelischen Wüste befinden (vgl. Num 21,5);
Herr, nimm uns alle in Deine Liebe hinein:
In die unendliche Liebe, die ewig die Liebe des
Vaters für den Sohn und des Sohnes für den
Vater ist, jene des Vaters und des Sohnes für
den Geist wie auch jene des Geistes für den
Vater und für den Sohn.
Eucharistische Prozession in Lourdes, 14. September 2008

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